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Intelligentes und zukunftssicheres Energiemanagement nach § 14a EnWG
WOLF Wärmepumpen CHA-Monoblock und FHA-Monoblock jetzt EEBus-kompatibel
Mit der Novellierung des § 14a EnWG haben sich die Anforderungen an eine intelligente, netzdienliche Steuerung von Wärmepumpen grundlegend verändert. Eine herstellerübergreifende, standardisierte Kommunikation zwischen Wärmepumpen, Energiemanagementsystemen und Netzbetreibern wird damit zur Schlüsselanforderung. WOLF geht mit der erfolgreichen EEBus-Pilotqualifizierung im Living Lab Cologne nun den nächsten Schritt hin zu einer zukunftssicheren, digitalen Energievernetzung.
Ab Herbst 2025 sind die Wärmepumpen der Serien CHA-Monoblock und FHA-Monoblock von WOLF in Kombination mit der Internetschnittstelle Link home EEBus-Ready. Damit wird ein bedeutender Meilenstein erreicht: Beide WOLF Wärmepumpen-Serien kommunizieren standardisiert mit Energiemanagern, Smart Meter Gateways und der Steuertechnik von Messstellenbetreibern – und das herstellerunabhängig. Konkret unterstützen sie die zentralen EEBus-Anwendungsfälle MPC (Monitoring of Power) und LPC (Limitation of Power Consumption), die als Grundlage für die Umsetzung der Vorgaben aus § 14a EnWG dienen und sämtliche Kriterien der Pilotqualifikation von EEBus erfüllen.

Einfache Integration – auch für PV-Überschussnutzung
Schon jetzt können alle CHA- und FHA-Monoblock-Geräte über ein Software-Update EEBus-Ready gemacht werden. Ab Herbst lassen sich die Wärmepumpen in Kombination mit dem Link home bei aktuellem Firmware-Stand als EEBus-Gerät einsetzen.
Die Einbindung in Energiemanagementsysteme erfolgt unkompliziert über die bewährte Smartset App oder das Smartset Portal von WOLF. Auch die PV-Überschussnutzung über OHPCF (Optimization of Self Consumption by Heat Pump Compressor Flexibility) wird dank EEBus-Schnittstelle möglich – ein entscheidender Vorteil für Haushalte mit eigener Photovoltaikanlage.
Ergänzend dazu ist die Kombination mit PV schon heute einfach umsetzbar: Die Wärmepumpen können per PV-Kontakt vom Wechselrichter, Batteriespeicher oder Energiemanagern bei Bedarf eingeschaltet werden. So lässt sich der Energieverbrauch effizient steuern und der Verbrauch des eigenerzeugten Stroms gezielt erhöhen.
Vorteile für Netzbetreiber und Endkunden
Dank der neuen EEBus-Funktionalität können die Wärmepumpen die vom Netzbetreiber vorgegebenen Leistungswerte am Netzanschluss einhalten und bei Integration in ein lokales Energiemanagementsystem kundenorientiert eingebunden werden – bei gleichbleibendem Komfort für Endkunden. Zusätzlich profitieren Betreiber von Wärmepumpen mit netzdienlicher Steuerung gemäß § 14a EnWG von finanziellen Vergütungsansprüchen.
Hierbei stehen drei Modelle bzw. Module zur Auswahl: eine pauschale Netzentgeld-Reduzierung von 90 bis 160 Euro p.a., eine prozentuale Reduzierung des Arbeitspreises der Netzentgelte mit einem separaten Zählpunkt (ca. drei bis vier Cent pro Kilowattstunde) oder eine Kombination aus Modul 1 mit zeitvariablem Netzentgelt in drei Tarifstufen. Die Auswahl des Moduls erfolgt über den Elektroinstallateur beim zuständigen Netz- oder Messstellenbetreiber.
Mit dem klaren Bekenntnis zur EEBus-Initiative unterstreicht WOLF sein Engagement für die Standardisierung im Energiemanagement.
„Als Systemanbieter sehen wir es als unsere Verantwortung, Lösungen anzubieten, die sowohl technisch als auch regulatorisch auf dem neuesten Stand sind – und dabei die Bedürfnisse von Fachpartnern und Endkunden gleichermaßen berücksichtigen“, so Niklas Lux, Produktmanager für Smart Home & Regelung bei WOLF
Weitere Informationen zum § 14a EnWG und dem intelligenten Energiemanagement bei WOLF finden Sie unter