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Politische Vertreter besuchen WOLF – Wärmepumpenfertigung und umfangreiche Investitionen im Fokus
Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik besuchten am 26. Oktober 2026 den Stammsitz der WOLF GmbH in Mainburg.Im Fokus standen die neue Wärmepumpenfertigung, der WOLF CAMPUS sowie die Investitionen in Produktion, Forschung, Entwicklung und Qualifizierung am Standort in Höhe von rund 40 Mio. Euro über die letzten drei Jahre.
Empfangen wurden die Besucher von Philip Krossa, dem Vorsitzenden der WOLF Geschäftsführung, sowie den Geschäftsführern Christian Amann und Marion Knipp. Zu den Gästen vor Ort zählten unter anderem der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) sowie die Landtagsabgeordneten Petra Högl (CSU) und Katrin Schindele (CDU). Auch Markus Staudt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), nahm an dem Besuch teil.
Im Rahmen eines Rundgangs durch die neue Wärmepumpen-Produktionslinie und den WOLF CAMPUS erhielten die Gäste Einblicke in die Weiterentwicklung des Standorts. Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmer über die Entwicklungen im Heizungsmarkt, die Wettbewerbsbedingungen am Standort Deutschland sowie die Bedeutung einer starken Industrie für die Umsetzung der Energie- und Wärmewende aus.
Klares Bekenntnis zum Standort Mainburg
Mit dem gezielten Ausbau von Fertigung, Forschung und Entwicklung sowie Qualifizierung und Weiterbildung für das Fachhandwerk stärkt WOLF seine Kompetenzen am Stammsitz und stellt wichtige Weichen für die künftigen Anforderungen des Wärmemarktes.
„Mit den Investitionen schaffen wir die Voraussetzungen, um die Wärmewende aktiv mitzugestalten und die dafür benötigten technischen Lösungen auch künftig in Deutschland entwickeln und produzieren zu können. Denn damit die Wärmewende gelingt, müssen Technologie, qualifizierte Fachpartner und praxisnahe Weiterbildung Hand in Hand gehen“, erklärt Philip Krossa.
Herzstück der Maßnahmen: Neue Wärmepumpenfertigung
Einen besonderen Schwerpunkt des Werksrundgangs bildete die neue Wärmepumpen-Fertigungslinie. Auf einer Produktions- und Logistikfläche von rund 10.000 Quadratmetern fertigt WOLF hochwertige Monoblock-Wärmepumpen mit dem Kältemittel R290, darunter die WOLF CHA-Monoblock-Baureihe mit Leistungen von 7 bis 24 kW. Die Linie wurde innerhalb von zwei Jahren parallel zum laufenden Produktionsbetrieb entwickelt und aufgebaut. Die Produktion erfolgt nach den Prinzipien des World Class Manufacturing.
„Die neue Wärmepumpenfertigung zeigt eindrucksvoll, welches technologische und industrielle Know-how in Bayern vorhanden ist. Solche Investitionen sind ein wichtiger Baustein, um industrielle Wertschöpfung langfristig in Deutschland zu sichern und im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Dafür braucht es Unternehmen, die vorangehen, ebenso wie verlässliche und wettbewerbsfähigeRahmenbedingungen“, so Florian Oßner, MdB.
Stärkung von Forschung, Entwicklung und Qualifizierung
Die neue Wärmepumpen-Produktionslinie ist Teil eines umfassenden Maßnahmenprogramms zur Weiterentwicklung des WOLF Stammsitzes in Mainburg. Ein weiterer zentraler Baustein ist der WOLF CAMPUS, der Anfang 2026 eröffnet wurde. Das moderne Schulungszentrum bietet auf rund 4.500 Quadratmetern Schulungsräume, Praxisflächen und Ausstellungsbereiche für die Aus- und Weiterbildung von WOLF Fachpartnern.
Im zweiten Obergeschoss des CAMPUS befindet sich zudem ein Technologietransferzentrum für nachhaltige Gebäudetechnik der Technischen Hochschule Deggendorf. Zusammen arbeiten Hochschule und Unternehmen an praxisnahen Lösungen für die künftigen Anforderungen der Gebäudetechnik.
Bereits seit 2024 ist das erweiterte WOLF Innovationszentrum in Betrieb. Hier wurden die Versuchskapazitäten verdoppelt sowie neue Klimakammern und ein Schallpegelraum für die Entwicklung und Erprobung moderner Wärmepumpentechnologien und Systemlösungen eingerichtet.
„Wir senden mit den Investitionen der vergangenen Jahre ein starkes Signal: WOLF setzt klar auf den Standort Mainburg und auf die Innovationskraft unserer Mitarbeitenden. Gleichzeitig schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere Partner bestmöglich zu unterstützen und langfristige Wachstumsperspektiven für unser Unternehmen und die Region zu eröffnen“, betont Philip Krossa.